Pressemitteilung
März 2005 | SAP Business One und easyPlan Food
Immer die richtige Mischung
finden
Mittelständische Lebens- und Futtermittelhersteller erfüllen mit
der Rückverfolgbarkeit von Chargen nicht nur eine rechtliche Pflicht, sondern
diese eröffnet auch Chancen, Wettbewerbsvorteile zu gewinnen. Voraussetzung
hierfür ist eine kostengünstige Software wie easyPlan Food, die der SAP Business One Partner W-CONCEPT entwickelt hat. Dank der voll in SAP
Business One integrierten Zusatzlösung bringen SMBs
der Lebens- und Futtermittelindustrie maximale Transparenz in ihre
Produktionsprozesse, was effiziente Fehleranalysen ermöglicht und Risiken
minimiert. Das sorgt für geringere Betriebskosten und sichert den
wirtschaftlichen Erfolg.
Die neue EU- Verordnung 178/2002 zur
Chargenrückverfolgung ist seit Anfang Januar 2005 in Kraft. Das Gesetz besagt,
dass alle Inhaltsstoffe von Lebens- und Futtermitteln in jeder Produktions-,
Verarbeitungs- und Vertriebsstufe dokumentiert und jederzeit nachweisbar sein
müssen.
Integriertes System ist gefragt
Die Rückverfolgungssysteme der Firmen können beispielsweise im
Rahmen von Routinekontrollen der Lebensmittelüberwachung geprüft werden. Im
Einzelfall bedeutet das, dass Lebens- und Futtermittelhersteller möglichst
genau über alle Warenein- und ausgänge
auskunftspflichtig sind, „und zwar nicht innerhalb von Tagen, sondern innerhalb
von Stunden“, stellt Jürgen Wrede, Geschäftsführer des SAP Business One Partners W-CONCEPT fest. Für diese Zielgruppe hat der Iserlohner SAP Solution Partner mit easyPlan
Food eine integrierte Zusatzlösung zu SAP Business One
entwickelt. „Damit adressieren wir kleine und mittlere Produktionsunternahmen
der Lebens- und Futtermittelbranche mit einer Größenordnung zwischen 20 und 250
Mitarbeitern“, legt Jürgen Wrede dar. Der Vorteil einer durchgängig EDV- gestützten Rückverfolgung liegt auf der Hand. Im Vergleich
zur Chargenführung mit Excel- Tabellen oder anhand isolierter Anwendungen
reduziert sich der Verwaltungsakt auf ein Minimum.
Chargen lückenlos nachverfolgen
easyPlan Food
versieht einen zu produzierenden Artikel, beispielsweise ein Rahmgeschnetzeltes
oder ein Tierfuttermittel, mit einem Kennzeichen zur Chargenrückverfolgung.
Dadurch sind alle Transaktionen dieses Artikels über sämtliche
Produktionsstufen lückenlos nachverfolgbar. Ist ein
Artikel als chargenpflichtig gekennzeichnet, kann in easyPlan
Food das Format (z.B.: „Jahr-Monat-Tag“ oder „CH-KW-Jahr“ festgelegt werden, in
dem die Chargennummer erzeugt werden soll.
Firmen, welche die Zusatzlösung einsetzen,
können damit beliebig viele Rezepte bzw. Rezepturen anlegen und verwalten
(Rahmengeschnetzeltes, Paprikageschnetzeltes oder Züricher Geschnetzeltes). Die
einzelnen Rezepturen werden dem jeweiligen Produktionsartikel zugeordnet, wobei
bei der Fertigung des Artikels immer das aktuelle Rezept verwendet wird. Ändert
sich die Rezeptur eines Artikels, etwa weil eine Geschmacksausrichtung stärker
hervorgehoben werden soll, werden laufende Aufträge automatisch dahingehend
aktualisiert. Die Änderungen an den Rezepturen speichert das System in einer
Historie, die jederzeit einsehbar beziehungsweise aktivierbar
ist. „Aus den einzelnen Rezepturen heraus werden bei Bedarf auch direkt
Mischaufträge, etwa für Muster- oder Testmischungen erzeugt und hierfür
notwendigen Lagerbuchungen sofort durchgeführt“, erklärt Wrede. Sämtliche
Chargentransaktionen sind mit easyPlan
Food über alle Stufen der Produktion rückverfolgbar. Das
gilt sowohl für die vom Lebens oder Futtermittelhersteller selbst produzierten
Chargen (z.B. Rahmgeschnetzeltes), als auch für die weiterverarbeitenden
Lieferantenchargen.
Produktion punktgenau planen
„Für mittelständische Betriebe ist aber nicht alleine die
Verwaltung und Rückverfolgung von Chargen wichtig. Sie müssen auch ihre
Produktionsprozesse wirtschaftlich steuern sowie Spezialprogramme mit anbinden
können“, verdeutlicht Wrede. Über den Liefer- und Produktionsplan in easyPlan Food wird die zu liefernde
Menge pro Artikel und Kalenderwoche exakt dargestellt. Das erleichtert
Lebensmittelproduzenten die Planung, wobei diese selbst größere Aufträge
problemlos erfüllen können.
Alle offenen Produktionsaufträge werden
überdurchschnittlich angezeigt und können dank einer Feinplanung grafisch per
Drag& Drop schnell und unproblematisch umterminiert
werden. Detailpfeile verzweigen bis auf den Tagesbedarf und –wenn gewünscht-
sogar zum Kundenauftrag. Meldet das System dann einen Produktionsauftrag als
abgeschlossen, wird sowohl die hergestellte Charge automatisch zugebucht als
auch die im Rahmen des Auftrages verbrauchten Chargen verbucht.
Qualität jederzeit sichern
Nach Angaben von W-concept können im
Rahmen von Qualitätssicherungsmaßnahmen über offene und zertifizierte
Schnittstellen zusätzlich mobile Scanner, etwa in Form von PDAs an easyPlan Food angebunden werden. „Mobile Scanner sind vor
allem für Produktionsbetriebe mit zahlreichen Wareneingängen und Umlagerungen
von Vorteil“, so Jürgen Wrede, denn so werden sämtliche Warenbewegungen vom
Eingang bis zur Entnahme für die Produktion erfasst. Ebenso erzeugt das System
eine NVE (Nummer der Versandeinheit) mit EAN-128-Codierung, die mit den
Lieferscheinen aus SAP Business One verknüpft werden.
„So ist auch auf der Logistikseite eine Rückverfolgung bis hin zur einzelnen
Palette möglich“, erläutert der Geschäftsführer weiter. Im Zuge der
Rückverfolgung sowie des Routings, etwa für Rückrufaktionen oder für die
Einrichtung von Qualitätssicherungssystemen, liefert NVE Versendern,
Dienstleistern und Empfängern ein eindeutiges Identifikationssystem.
Aufgebracht in Form eines maschinenlesbaren Strichcodes wird damit jedes
Produkt auf seinem Weg durch die logistische Kette identifiziert.
Durchgängiges System senkt Kosten
Eine wichtige Eigenschaft von easyPlan
Food ist die vollständige Integration in Business One.
So sind Benutzeroberfläche und Bedienung identisch mit der von SAP Business One. „Anwender arbeiten mit unserer Zusatzlösung, ohne das
SAP- System zu verlassen, was Arbeitsprozesse deutlich beschleunigt“, bemerkt
Wrede. Außerdem wurde die Drill- Down- Technik von SAP Business One übernommen, was Usern ein schnelles Navigieren von der
Datenübersicht bis hin zu jedem Dataildatensatz
ermöglicht. Um die Zusatzlösung zu implementieren, genügen die für SAP Business
One geltenden Systemvoraussetzungen. Je nach Größe
und Art des Betriebes dauert die Einführung von easyPlan Food zwischen vier und zehn Tagen. Eine
vorgeschriebene Mindestuserzahl gibt es nicht. Die Lösung kostet im Grundpreis
7.900 Euro inklusive aller Zusatzmodule, wie Leitstand, BDE etc. Der Benutzer
wird mit 990 Euro lizenziert.
SMBs der Lebens- und Futtermittelindustrie
erhalten mit easyPlan Food und SAP Business One ein durchgängiges System, das von der
Angebotserfassung, Auftragsbearbeitung, Produktion, inklusive transparenter
Chargenrückverfolgung, bis zur Integration von Betriebsdaten von
Vertriebsunterstützung reicht. „Als voll in den gesetzlichen und
organisatorischen Anforderungen der Lebensmittelbranche Rechnung. Das führt
letztlich zu geringeren Kosten und bessere Wettbewerbsfähigkeit“, fasst Jürgen
Wrede die Vorteile zusammen.